Fürthfarben – Mariensteig

Bereits in der Vergangenheit ermöglichte die Einrichtung jungen Menschen der Stadt, an der Gestaltung des öffentlichen Raums mitzuwirken. So wurden unter anderem die Rückseite der neuen Feuerwache sowie das Kunstobjekt am Stresemannplatz in diesem Kontext gestaltet.

Im Jahr 2025 konnte diese wichtige Arbeit fortgeführt werden: Eine weitere städtische Landmarke – der Mariensteig, das Tor der Stadt zur Rednitz – wurde im Rahmen des Projekts Fürthfarben partizipativ von jungen Künstler:innen neu gestaltet. Unter professioneller künstlerischer Begleitung fanden im Vorfeld am 24. und 25. Mai zwei Workshop-Termine statt, bei denen die Teilnehmenden gemeinsam ein Gestaltungskonzept entwickelten. Dabei erhielten sie auch eine exklusive Führung rund um den geschichtsträchtigen Ort. In kreativer Gruppenarbeit entstanden Entwürfe, die den historischen und gesellschaftlichen Bezug zur Stadt Fürth miteinander verbanden. Anschließend setzten die Jugendlichen ihr gemeinsames Konzept mit Pinseln und Farbrollen direkt vor Ort um. So wurde der Mariensteig zu einer lebendigen Leinwand, die die Vielfalt, Kreativität und Ausdruckskraft junger Fürther:innen widerspiegelt.

Das Projekt Fürthfarben verdeutlichte, wie junge Menschen durch kreative Prozesse aktiv an der Gestaltung des öffentlichen Raums beteiligt werden können. Es förderte nicht nur künstlerische Kompetenzen, sondern stärkte zugleich demokratische Strukturen und die lokale Identifikation.