Kinderkulturkarawane – M.U.K.A.-Project

Das Jahr 1994 – das Ende der Apartheid – war für die Menschen in Südafrika eine Zeit voller Umbrüche. Viele Jugendliche zog es von den Townships in die Zentren der Städte, wo sie sich häufig auf der Straße wieder fanden. Hier nahm M.U.K.A.-Project 1995 seinen Anfang. In einem „Shelter“ der Evangelischen Friedenskirche Johannesburg, trafen sich Jugendliche, die ursprünglich aus Soweto stammten, und begannen gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln. Sie nannten sich „Most United Knowledgeable Artists“ – kurz M.U.K.A. – und verarbeiteten in ihren Inszenierungen ihre Erfahrungen als Straßenkinder. Für ihre Auftritte machten sie Straßen, Gemeindezentren und Kirchen zu ihrer Bühne.

Am 17.10.2018 gastierte die Gruppe im Rahmen der KinderKulturKarawane in Fürth mit ihrem Theaterstück „Broken“, welches die sozialen Missstände in Südafrika thematisiert. Am darauffolgenden Tag fand ein Workshop im Jugendhaus statt. Dort hatten alle Interessierten die Chance Jugendliche aus Südafrika zu begegnen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.